Artenschutz gegen Naturschutz

 

Um die heutige Vegetation in Deutschland zu verstehen, muss man die geschichtliche Entwicklung der früheren Landschaft überschauen. Die Wälder Mitteleuropas wurden schon in der Jungsteinzeit vom Menschen gestaltet. Die Bewaldung Mitteleuropas wurde in früheren Jahrtausenden von der menschlichen Siedlungskultur gestaltet. Dier Landschaft war auf weiten Flächen keine abgeschiedene Natur. An diese frühere Kulturlandschaft haben sich viele Pflanzen und Tiere angepasst, die heute bei uns leben. Das Problem des Natur- und Artenschutzes ist, dass die frühere Kulturlandschaft in Mitteleuropa fast überall unwiederbringlich verloren ist. Das ist eines der Hauptprobleme des Naturschutzes. Der Gedanke wäre völlig utopisch, die jahrtausendealte Entwicklung der mitteleuropäischen Landschaften und ihrer Vegetation rückgängig zu machen und den alten Zustand wiederherstellen zu wollen.

 

Früher sah die Landschaft in Deutschland völlig anders aus, weil sie genutzt wurde:

Ty­pi­sche Land­schaft in frü­he­ren Jahr­hun­der­ten. Man sieht kei­nen Baum und man sieht kaum Ge­büsch; dafür viel of­fe­nen Boden. Hier konn­te der Wie­de­hopf Nah­rung fin­den. Thü­rin­gen/ Schmal­kal­den 1870 (Pri­vat­be­sitz Ve­ro­ni­ka Türcke)
Um Streu für die Vieh­stäl­le zu ge­win­nen, wur­den frü­her selbst die Wäl­der aus­ge­harkt. Das schuf in lich­ten Wäl­dern of­fe­ne Böden ohne Un­ter­holz, auf denen In­sek­ten leben konn­ten und als Beute für Vögel sicht­bar waren (Foto: Goog­le)

In frü­he­ren Jahr­hun­der­ten wur­den große un­be­wach­se­ne Flä­chen durch „Plag­gen­hieb“ ge­schaf­fen. Diese Flä­chen er­wärm­ten sich stark in der Sonne und wur­den da­durch zum Le­bens­raum vie­ler In­sek­ten und Insekten-​fressender Vo­gel­ar­ten. Plag­gen­ste­cher im Zwill­bro­cker Venn bei Vre­den, Mai 1936 (Foto: LWL-​Museum für Na­tur­kun­de Müns­ter)

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Naturschutz ist nicht Artenschutz:

Alle Vorträge zum Artenschutz, die hier verlinkt zum Anschauen angeboten werden, bringen zum Ausdruck, dass wir den heutigen drastischen Artenschwund nicht durch Naturschutz beheben können. Wir haben in Deutschland seit Jahrhunderten bis Jahrtausenden fast keine Natur mehr, und daher können wir das Verschwinden so vieler Arten auch nicht durch Naturschutz entscheidend reduzieren.

Die Landschaft in Deutschland ist menschengemacht, und auch viele Tierarten leben hier in menschengemachten Habitaten. Deutschland ist ein Land der Offenland-Arten als Erbe des Pleistozäns. Die heutige starke Bewaldung und das Zuwachsen der Landschaft durch mangelnde Nutzung und Stickstoff-Eutrophierung nehmen vielen gefährdeten Tierarten die letzten Lebensräume weg.

Es wird uns nichts anderes übrigbleiben, als durch land- und forstwirtschaftliches Management die Biotope zu erhalten oder zu schaffen, die die gefährdeten Arten brauchen. Die gefällige Ideologie, die sich hinter der Auffassung „Natur Natur sein lassen“ verbirgt, wird den weiter fortschreitenden Artenschwund nicht mildern:

Kunz, W. (2017): Artenschutz durch Habitatmanagement - Der Mythos von der unberührten Natur. Weinheim: Wiley-VCH.

Wichtige Weichenstellungen für einen derartigen Artenschutz zeigen uns in heutiger Zeit die „Artenparadiese“ auf Militärgeländen, Rohstoffabbauflächen (Kies, Quarz, Braunkohle) und auf vielen Industriebrachen (obwohl gerade diese Gebiete von der Mehrheit der Bevölkerung als „grässliche Mondlandschaften“ abgelehnt werden). Das zeigt, dass ein Hauptproblem des Artenschutzes darin liegt, dass die Bevölkerung etwas anderes will. Eine Landschaftsgestaltung durch Kettenbagger und Panzer als „Pflege-Geräte“ zum Artenschutz bringt für den Artenschutz mehr als Betretverbote und Wegegebote.

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YouTubes:

August 2025: Mehr Wald ist schlechter Artenschutz: Prof. Kunz im Gespräch mit Ruben Wickenhäuser (auf YouTube)

April 2025: "ORION" - Stiftung Naturschutz Berlin (SNB)Naturschutz an falscher Stelle – wo verschwinden unsere Arten? (auf YouTube)

September 2024: 4-teilige Video-Serie von Werner Kunz zum Konflikt zwischen Naturschutz und Artenschutz: Was läuft falsch im gegenwärtigen Naturschutz in Deutschland? Auf YouTube: Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4

August 2023: In­ter­view bei "Bauer Willi" in Rom­mers­kir­chen am 17.08.2023: Der Ar­ten­schutz in Deutsch­land braucht keine Wild­nis, keine un­be­rühr­te Natur und meis­tens kei­nen Wald (auf YouTube)

März 2023: Vor­trag vor dem Freun­des­kreis des Bo­ta­ni­schen Gar­tens der Heinrich-​Heine-Universität Düs­sel­dorf (auf YouTube)

Januar 2023: Vor­trag auf der Dia­log­ver­an­stal­tung „Der Wald im Span­nungs­feld von Biodiversitäts-​, Klima-​ und En­er­gie­kri­se“. Diese Dia­log­ver­an­stal­tung wurde vom Um­welt­dach­ver­band in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Ös­ter­rei­chi­schen Wald­dia­log durch­ge­führt und fand im Rah­men des Waldfonds-​Projektes „Forst­wirt­schaft und Wald­bio­di­ver­si­tät im Zu­sam­men­hang mit dem Green Deal“ statt. Das Pro­jekt ist eine In­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Land- und Forst­wirt­schaft, Re­gio­nen und Was­ser­wirt­schaft Ös­ter­reich  (27.01.2023): Ar­ten­schutz durch Ha­bi­tat­ma­nage­ment – der My­thos von der un­be­rühr­ten Natur (auf YouTube)

Mai 2022: Vor­trag auf der Feier "10 Jahre Nord­deut­sche Land­schafts­pfle­ge­schu­le" in 27619 Schiffdorf-​Geestenseth  (20.05.2022): Der Ar­ten­schutz in Deutsch­land braucht keine Flä­chen­still­le­gung, son­dern eine ak­ti­ve Land­schafts­ge­stal­tung (auf YouTube)

November 2019: Vor­trag am 32. West­deut­schen En­to­mo­lo­gen­tag in Düs­sel­dorf (23.11.2019): Vom be­grenz­ten Nut­zen der Na­tu­ra 2000/FFH-​Lebensraumtypen für ge­fähr­de­te Tag­fal­ter­ar­ten (und ei­ni­ge Vo­gel­ar­ten) (auf YouTube)

März 2019: Vor­trag auf der Jah­res­ver­samm­lung des "Lan­des­ver­bands Hes­si­scher Imker" in Bad Schwal­bach  (24.03.2019): Eine Auf­ga­be für Land­wir­te - In­sek­ten brau­chen ge­pfleg­te Ha­bi­ta­te - Na­tur­schutz al­lein ge­nügt nicht (auf YouTube)

November 2017: Vor­trag auf dem Ex­per­ten­fo­rum der "Deut­schen Wild­tier­stif­tung" (10.11.2017): Ist Deutsch­land zu grün? – Die Be­deu­tung von In­dus­trie­bra­chen und Roh­stoff­ab­bau­flä­chen für den Ar­ten­schutz (auf YouTube)

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Öffentliche Vorträge als Powerpoints und/oder pdf`s, zurückgehend bis 2016:

Vortrag am Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft Naturwaldforschung Landesforst Mecklenburg-Vorpommern (Arbeitstitel „Aspekte der Biodiversität heimischer Wälder“) in Dobbertin/ Landkreis Ludwigslust-Parchim am 23. April 2025: pdf: Deutschland wächst zu – Sichern geschlossene Natur- und Wirtschaftswälder tatsächlich das Überleben unserer gefährdeten Fauna?

Vortrag bei der Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) im Rahmen der monatlichen entomologischen Vorträge des Entomologischen Vereins ORION Berlin am 08.04.2025: pdf: Naturschutz an falscher Stelle – wo verschwinden unsere Arten – Berlin 2025

Vortrag am 5. Internationalen Treffen für Zooforschung, Naturschutz und Biodiversität am 3.04.2025 im Serengeti-Park Hodenhagen/Niedersachsen: Powerpoint: Reintroduction of species that have become extinct due to habitat destruction in Central Europe

Vortrag an der Universität Wuppertal am 22.10.24.: Powerpoint: Was läuft schief im gegenwärtigen Naturschutz?

Vor­trag vor der Bun­des­kam­mer der Zivil-​Techniker/ Ta­gung der Bun­des­fach­grup­pe „Na­tür­li­che Res­sour­cen“ am 11.01.2024 im Hotel Ste­fa­nie in Wien:

Powerpoint: Of­fen­hal­ten der Kul­tur­land­schaft ist Bio­di­ver­si­täts­för­de­rung - Ar­ten­schutz durch Ha­bi­tat­ma­nage­ment - Der My­thos von der un­be­rühr­ten Natur
pdf: Of­fen­hal­ten der Kul­tur­land­schaft ist Bio­di­ver­si­täts­för­de­rung - Ar­ten­schutz durch Ha­bi­tat­ma­nage­ment - Der My­thos von der un­be­rühr­ten Natur

Vor­trag vor dem Freun­des­kreis des Bo­ta­ni­schen Gar­tens der Heinrich-​Heine-Universität Düs­sel­dorf (14.03.2023):
pdf: Warum wir ge­ra­de heute so viele Arten in Deutsch­land ver­lie­ren

Vor­trag auf der Dia­log­ver­an­stal­tung „Der Wald im Span­nungs­feld von Biodiversitäts-​, Klima-​ und En­er­gie­kri­se“. Diese Dia­log­ver­an­stal­tung wurde vom Um­welt­dach­ver­band in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Ös­ter­rei­chi­schen Wald­dia­log durch­ge­führt und fand im Rah­men des Waldfonds-​Projektes „Forst­wirt­schaft und Wald­bio­di­ver­si­tät im Zu­sam­men­hang mit dem Green Deal“ statt. Das Pro­jekt ist eine In­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Land- und Forst­wirt­schaft, Re­gio­nen und Was­ser­wirt­schaft Ös­ter­reich  (27.01.2023):
Power­point: Ar­ten­schutz durch Ha­bi­tat­ma­nage­ment – der My­thos von der un­be­rühr­ten Natur
pdf: Ar­ten­schutz durch Ha­bi­tat­ma­nage­ment – der My­thos von der un­be­rühr­ten Natur

Vor­trag auf der 30. In­ter­na­tio­na­len Na­tur­schutz­ta­gung "Zoo­lo­gi­scher und bo­ta­ni­scher Ar­ten­schutz in Mit­tel­eu­ro­pa" im Hotel BEST WES­TERN in 07745 Jena  (05.11.2022):
Power­point: Warum wir so viele In­sek­ten ver­lie­ren
pdf: Warum wir so viele In­sek­ten ver­lie­ren

Vor­trag auf der Ju­bi­lä­ums­ta­gung "150+2 Jahre Na­tur­wis­sen­schaft­li­cher Ver­ein Os­na­brück e.V." im Mu­se­um am Schöler­berg in 49082 Os­na­brück  (17.06.2022):
Powerpoint: Schmet­ter­lin­ge im Alt­kreis Ber­sen­brück vor 60 Jah­ren: Warum sind sie heute nicht mehr da

Vor­trag auf der Feier "10 Jahre Nord­deut­sche Land­schafts­pfle­ge­schu­le" in 27619 Schiffdorf-​Geestenseth  (20.05.2022):
Powerpoint: Der Ar­ten­schutz in Deutsch­land braucht keine Flä­chen­still­le­gung, son­dern eine ak­ti­ve Land­schafts­ge­stal­tung

Vor­trag auf der 29. Fach­ta­gung "Ar­ten­schutz in Mit­tel­eu­ro­pa" in Schnett/ Thü­rin­gen   (30.10.2021):
Powerpoint: Na­tur­wald ist ein Wunsch­bild des Men­schen, keine Lö­sung zur Be­kämp­fung des Ar­ten­ver­lus­tes

Vor­trag auf der Er­öff­nungs­ver­an­stal­tung der Land­wirt­schaft­li­chen Woche Nord­hes­sen 2020 in Bau­na­tal  (13.01.2020):
Powerpoint: Durch ge­ziel­tes Habitat-​Management die Ar­ten­viel­falt im Of­fen­land mit der Land­wirt­schaft ver­bes­sern
pdf: Durch ge­ziel­tes Habitat-​Management die Ar­ten­viel­falt im Of­fen­land mit der Land­wirt­schaft ver­bes­sern

Vor­trag am 32. West­deut­schen En­to­mo­lo­gen­tag in Düs­sel­dorf (23.11.2019):
Vom be­grenz­ten Nut­zen der Na­tu­ra 2000/FFH-​Lebensraumtypen für ge­fähr­de­te Tag­fal­ter­ar­ten (und ei­ni­ge Vo­gel­ar­ten) als Power­point
Vom be­grenz­ten Nut­zen der Na­tu­ra 2000/FFH-​Lebensraumtypen für ge­fähr­de­te Tag­fal­ter­ar­ten (und ei­ni­ge Vo­gel­ar­ten) als pdf

Vor­trag auf der 28. Fach­ta­gung "Zoo­lo­gi­scher und bo­ta­ni­scher Ar­ten­schutz in Mit­tel­eu­ro­pa" in Bad Blan­ken­burg/ Thü­rin­gen   (20.10.2019):
Vom be­grenz­ten Nut­zen der Na­tu­ra 2000/ FFH-​Lebensraumtypen für ge­fähr­de­te Vogel-​ und Schmet­ter­lings­ar­ten

Vor­trag auf der Ver­an­stal­tung "Bio­di­ver­si­tät in Re­kul­ti­vie­rungs­land­schaf­ten" im Schloß Paf­fen­dorf/ Berg­heim (25.06.2019):
Die Be­deu­tung von In­dus­trie­bra­chen und Roh­stoff­ab­bau­flä­chen für den Ar­ten­schutz

Vor­trag auf der Jah­res­ver­samm­lung des "Lan­des­ver­bands Hes­si­scher Imker" in Bad Schwal­bach (24.03.2019):
Eine Auf­ga­be für Land­wir­te - In­sek­ten brau­chen ge­pfleg­te Ha­bi­ta­te - Na­tur­schutz al­lein ge­nügt nicht

Vor­trag vor dem "Frank­fur­ter Land­wirt­schaft­li­chen Ver­ein" in Frankfurt-​Niederursel (12.12.2018):
Jeder Ge­mein­de ihr Bio­top - Er­rich­tung von Bio­to­pen neben den Agrar­flä­chen

Vor­trag auf der 27. Fach­ta­gung "Ar­ten­schutz in Mit­tel­eu­ro­pa" in Bad Blan­ken­burg/ Thü­rin­gen (27.10.2018):
Bio-​Wirtschaft und Na­tur­schutz­ge­bie­te rei­chen nicht - Ar­ten­schutz durch An­la­ge von Son­der­flä­chen

Vor­trag auf der Lan­des­de­le­gier­ten­ver­samm­lung des NABU in Le­bach/Saar­land (20.10.2018):
Ar­ten­schwund in Deutsch­land trotz Naturschutz-​ und FFH-​Gebieten

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Publikationen zum Artenschutz:

Ar­ti­kel in Zeit­schrif­ten:

Kunz,W. (1996). Der Kie­bitz: Vogel des Jah­res 1996 - In­dus­trie­den­ken in der Land­wirt­schaft und deut­sche Ord­nung brin­gen ihn um. Bio­ku­lar 16, 11.

Kunz,W. (2002). Rück­gang bei­spiel­haf­ter Brut­vö­gel und Tag­fal­ter in der Um­ge­bung von Bramsche seit den fünf­zi­ger Jah­ren in­fol­ge ty­pi­scher Land­schafts­ver­än­de­run­gen. Naturschutz-​Informationen (Os­na­brück) 18, 117-​121.

Kunz,W. (2002). An unusual­ly fre­quent oc­cur­rence of Pa­pi­lio ma­chaon (Lin­nae­us, 1758), Co­li­as hyale (Lin­nae­us, 1758) and Py­ro­nia ti­tho­nus (Lin­nae­us, 1767) in sum­mer 2001 on the ex­ca­va­tions of Fortuna-​Garsdorf near Gre­ven­broich (Lep., Pa­pi­lio­ni­dae, Pie­r­i­dae et Sa­ty­ri­dae) [in Ger­man] Ein un­ge­wöhn­lich häu­fi­ges Vor­kom­men von Pa­pi­lio ma­chaon (Lin­nae­us, 1758), Co­li­as hyale (Lin­nae­us, 1758) und Py­ro­nia ti­tho­nus (Lin­nae­us, 1767) im Som­mer 2001 auf den Ab­gra­bungs­flä­chen von Fortuna-​Garsdorf bei Gre­ven­broich (Lep., Pa­pi­lio­ni­dae, Pie­r­i­dae et Sa­ty­ri­dae). Me­lan­ar­gia 14, 19-20.

Kunz,W. (2004). The brown coal open-​cast mi­ning as a place for re­sett­le­ment of rare but­ter­flies and other or­ga­nisms: what will be de­s­troy­ed by re­cul­ti­va­ti­on? [in Ger­man] Der Braun­koh­le­ta­ge­bau als Ort der Wie­der­an­sied­lung sel­te­ner Tag­fal­ter und an­de­rer Or­ga­nis­men - Was wird durch Re­kul­ti­vie­rung zer­stört? En­to­mo­lo­gie heute 16, 245-​255.

Kunz,W. (2008). Wol­len wir "Na­tur­nä­he"? Na­tur­spie­gel 2, 25.

Kunz,W. (2008). Lost struc­tu­res in land­s­cape and vil­la­ge - lost but­ter­flies [in Ger­man] Ver­lo­re­ne Landschafts-​ und Dorf­struk­tu­ren - ver­lo­re­ne Schmet­ter­lin­ge. En­to­mo­lo­gie heute 20, 245-​255.

Kunz,W. (2013). Spe­ci­es pro­mo­ti­on by tech­ni­cal sh­aping of ha­bi­tats - new ways in spe­ci­es pro­tec­tion [in Ger­man] Ar­ten­för­de­rung durch tech­ni­sche Ge­stal­tung der Ha­bi­ta­te - Neue Wege für den Ar­ten­schutz. En­to­mo­lo­gie heute 25, 161-​192.

Kunz,W., Schmitt,T., Cölln,K., Dwor­schak,U.-R., Tum­brinck,J., and Je­li­nek,K.-H. (2014). Ar­ten­schutz durch Schaf­fung von Of­fen­land – Po­di­ums­dis­kus­si­on. En­to­mo­lo­gie heute 26, 161-​176.

Kunz,W. (2017). Na­tur­schutz und Ar­ten­schutz sind nicht das­sel­be. In­ter­view in "Holz-​Zentralblatt" 8, 185.

Kunz,W. (2017). Ar­ten­pa­ra­dies Trup­pen­übungs­platz. Novo Ar­gu­men­te für den Fort­schritt 124, 214-​219.

Kunz,W. (2017). Ist Deutsch­land zu grün? - Die Be­deu­tung von In­dus­trie­bra­chen und Roh­stoff­ab­bau­flä­chen für den Ar­ten­schutz. Ex­per­ten­fo­rum der Deut­schen Wild­tier­stif­tung 2017, 22-36.

Per­spek­ti­ven für den Ar­ten­schutz im Zeit­al­ter der Über­dün­gung un­se­rer Land­schaft (2019). Na­tur­schutz im Saar­land 1, 8-9.

Ar­ten­schutz neben der Land­wirt­schaft in Mit­tel­eu­ro­pa (2019). Ar­ten­schutz­re­port Heft 40, 1-8.

Zu den Aus­wir­kun­gen der Stick­stoff­ein­trä­ge aus der Luft (2019). Jahr­buch "Schutz der Berg­welt" (Mün­chen) 84, 135-​158.

Kunz,W. (2019). Keine ur­sprüng­li­che Natur, die sich selbst über­las­sen wer­den kann. Deut­sche Bau­ern Kor­repon­denz (6), 19.

Kunz, W. (2020): Der Wert der Natur und der Wert des Men­schen. In: Novo Ar­gu­men­te für den Fort­schritt 05.08.2020, S. 1–4.

Kunz, W. (2020): In­sek­ten­schwund – Was macht Deutsch­land so spe­zi­ell? Hg. v. Ar­beits­ge­mein­schaft Rheinisch-​Westfälischer Lepi­dop­te­ro­lo­gen e. V. Me­lan­ar­gia – Schmet­ter­lin­ge und mehr! On­line ver­füg­bar unter http://www.ag-​rh-w-lepidopterologen.de.

Kunz, W. (2020): Jeder Ge­mein­de ihr Bio­top. In: Der Um­städ­ter März-​Mai, S. 32–34.

Kunz,W. (2021). Vom be­grenz­ten Nut­zen der Na­tu­ra 2000/FFH-​Lebensraumtypen für ge­fähr­de­te Tagfalter-​ und Vo­gel­ar­ten. Ar­ten­schutz­re­port 44, 38 - 50.

Kunz, W. (2021): Wald­schutz ver­sus Ar­ten­schutz - Buch­kri­tik. In: Bio­lo­gie in un­se­rer Zeit 51 (4), S. 7–8.

Kunz, W. (2021): Was be­deu­tet Wild­nis für mich? Be­fra­gung meh­re­rer Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler zu ihrer ganz per­sön­li­chen Wild­nis. In: Wis­sen­schafts­ma­ga­zin "Sci­ence Notes" (6: Thema "Wild­nis"). On­line ver­füg­bar unter https://sci­en­ceno­tes.de/shop/6-​wildnis/.

Lie­big, Anne (2021): Zu­rück zur Natur – nur eine Il­lu­si­on. In: Der Prag­ma­ti­cus Ver­lag AG, Scha­an, Liech­ten­stein, 03.09.2021. On­line ver­füg­bar unter https://www.der­prag­ma­ti­cus.com/r/mythos-​natur-artenschutz/, zu­letzt ge­prüft am 05.11.2021.

Kunz, W. (2021): Na­tur­nah ist nicht gleich ar­ten­reich. Sa­lon­ko­lum­nis­ten. On­line ver­füg­bar unter https://www.sa­lon­ko­lum­nis­ten.com/naturnah-​ist-nicht-gleich-artenreich/.

Kunz, W.; Bro­sig, Z. T. (2021): Ent­spricht die FFH-​Richtlinie den Le­bens­raum­an­sprü­chen von Tie­ren? - Ver­gleich der Cha­rak­te­ris­ti­ka der Le­bens­raum­ty­pen der FFH-​Richtlinie mit den Ha­bi­tat­be­dürf­nis­sen ge­fähr­de­ter Tier­ar­ten. In: Na­tur­schutz und Land­schafts­pla­nung 53 (10), S. 14–19. DOI: 10.1399/NuL.2021.10.01

Kunz, W. (2021): Die Aus­wei­tung von mehr Na­tur­wald ohne forst­li­che Ein­grif­fe ist kein Ar­ten­schutz. In: Ar­ten­schutz­re­port (45), S. 33–43.

Kunz, W. (2023): Ein fau­ler Bauer ist bes­ser als ein flei­ßi­ger Na­tur­schüt­zer. Unter Mit­ar­beit von Su­san­ne Gün­ther. Sa­lon­ko­lum­nis­ten. On­line ver­füg­bar unter https://www.sa­lon­ko­lum­nis­ten.com/naturnah-​ist-nicht-gleich-artenreich/.

Bü­cher:

Kunz, W. (2016). Spe­ci­es Con­ser­va­ti­on in Ma­na­ged Ha­bi­tats - The Myth of a Pris­ti­ne Na­tu­re, 273 Sei­ten. (Wein­heim: Wiley-​VCH).

Kunz, W. (2016). Ar­ten­schutz durch Ha­bi­tat­ma­nage­ment - Der My­thos von der un­be­rühr­ten Natur, 313 Sei­ten. (Wein­heim: Wiley-​VCH).

aus dem In­halt:
In­halts­ver­zeich­nis
Reich­holf Pro­log
Vor­wort
Einführung